Global Fashion. Upcycling …

 

Global Fashion. Upcycling Mode und Integration

Im letzten Wintersemester haben wir mit Upcycling Mode als Projekt zur Integration begonnen und als Abschluss im Januar in der Neuen Denkerei vor vielen Zuschauer/innen eine Modenschau veranstaltet. Das Projekt läuft im Sommersemester jetzt auch im Wettbewerb um den Deutschen Integrationspreis unter dem Titel „ContiUnity – Social Catwalk“. Daher freuen wir uns auf viele neue Studierende aus allen Fachbereichen, um dort zu gewinnen und gleichzeitig mit dem Projekt weiter voran zu kommen. Als Thema für die Gestaltungsprozesse haben wir die Märchen der Brüder Grimm gewählt. In parallel laufenden Seminaren werden Studierende, die Interesse haben an Film und Animation ebenfalls mit dem Märchenthema arbeiten. Für eine Abschlusspräsentation entsteht dadurch aus allen drei Bereichen ein Gesamtkunstwerk.

 

Kleider, die Leute machen müssen nicht teuer sein! Die Beratung über das äußere Erscheinungsbild kann ein Zugang zu Menschen in schwierigen Lebenssituationen sein. Wie ein Mensch sich sieht, wird wesentlich davon bestimmt, wie er oder sie von anderen gesehen wird. Viele junge Leute in Deutschland aber auch die als Geflüchtete zu uns kommen orientieren sich in ihrem Kleidungsstil an Vorbildern aus der Film und Musikbranche. In den eigenen Social Media Kanälen wird dieses Selbstbild mit der Öffentlichkeit geteilt und wird wiederum von ihr bewertet.  Die Auswirkungen auf die eigene Identität und das äußere Erscheinungsbild kann zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen in der Kommunikation mit anderen Menschen führen. Die Arbeit mit dem eigenen Style, dem äußeren Erscheinungsbild, ist daher ein wichtige Arbeitsform für das Selbstbild und den Selbstwert.

 

Ziel dieses Workshopseminars ist Up-cycling von Vintage-Klamotten als Integrationsprojekt zu nutzen. Die Ideenentwicklung geschieht in Teamarbeit von Studierenden und Geflüchteten. Ihr Teilnahme haben Nähgruppen von geflüchteten Frauen zugesagt. Es geht darum Kommunikation über gemeinsames Arbeiten zu beginnen und ein verschiedene Fashionprodukte herzustellen.

Eingeladen sind Studierende aus allen Fachbereichen, die sich im Bereich Mode und Integration engagieren möchten.

In einer Fabrik, Agentur oder einfach in einem Arbeitsraum ist die Kommunikation verschiedener Persönlichkeit das A & O. Das Verständnis zueinander und miteinander auszukommen und gegenseitiges Helfen ist für ein gemeinsames Ziel notwendig.

Über den Beruf Mode, kann man Menschen unabhängig vom Alter, Geschlecht und insbesondere  unabhängig von kultureller Herkunft gleichberechtigt und ohne größere Hemmungen miteinander verbinden. Der Ice-breaker: die Eitelkeit und das Erfinden steckt in jedem von uns und dort fängt unsere gemeinsame Reise an. Was ziehen wir an und was haben wir zur an Material zur Verfügung?

Als Modedesigner und Stylist stellt sich CHANG13° aus Köln der Aufgabe, wie man mit vorhandenem oder geringem Budget eine Kollektion herstellt. Dieser Aufgabe widmete er sich intensiv während des Studiums. Der Antrieb war die Leidenschaft eine Vision Realität werden zu lassen und seine Kreationen an den Mann und die Frau zu  bringen. Diese Leidenschaft folgt er weiterhin in verschieden Genren und sein Know-How wendet er in Handwerk, Design , Logistik, Verkauf, Kommunikation an. In Köln hat er über 10 Jahre ein eigenes Label in einem eigenen Laden verkauft. Im Seminar werden unterschiedliche Techniken wie Draping, Zeichnen, Moodboards bzw. alles was man in einer Fashionfirma benötigt von ihm vermittelt.

Dr. Ludwig Möller, Direktor Moving School Kassel begleitet die kreativen Prozesse der Teilnehmer/innen.

 

Von der Idee geht es im nächsten Schritt zur Realisation in der Zusammenarbeit mit der Produktion. Es geht um Fragen wie: Was muss man für die Näherinnen vorbereiten? Was muss man bedenken, um ein Kleidungsstück zu produzieren? Welche Maschinen und Accessoires werden benötigt? Dazu gehören Schnitt, Arbeitsplan, Fachzeichnung, Zeitplanung und Organisation einer Modenschau wie das Casting der Location, Models, Hair & Makeup und Technik.

Die entstandenen Produkte könnten zur Deckung der eigenen Investitionen oder für einen guten Zweck verkauft werden.

Kommentar

Das Seminar vermittelt Kenntnisse der

Ideenentwicklung:

Technik, Finden / Suche / Research , Rohmaterial, Realisation Aspekte: Umwelt, Intergration, DYI, andere Helfen , Talente entdecken, Intergration fördern, Teamentwicklung

Strategie-entwicklung:

Modenschau / Presse, Kommunikation intern & extern, Kunden und Fans gewinnen.

Up-cycling:

Idee / Konzept: Einbindung von Heritage, eigene Herkunft/ Themen der Geflüchteten, moderne und Abstrakte Technik ( Moodboards / Kollagen ), Know- How, Technik, Handwerk

Investion und Logistik:

Realisation / Lösungsfindung, ökonomische Aspekte, Vertrieb durch Presse & VerkaufStrategien

Modenschau:

Gemeinsames Auftreten der Geflüchteten mit Studierenden und Models

Ausstellung:

Handwerk, Kunst und Teamarbeit werden gezeigt und vorgestellt. Kulturen und Mentalitäten werden kennengelernt.

Verkauf:

Vertrieb der aktuellen Kollektion

Website:

 

Moving School als Partner des FLUDH

movingschool.eu

https://www.facebook.com/movingschoolkassel/

https://www.instagram.com/movingschool/

Ort:

Wird noch bekannt gegeben !

Zeiten:

3/4     Mai

17/18 Mai

24/25 Mai

14/15 Juni

12/13 Juli   Abschlußpräsentation „ ContiUnity – Social Catwalk“

 

Freitags jeweils 15-20 Uhr

Samstags 10-18 Uhr

 

Ausgangspunkt des Projekts ist Up-cycling von Vintage-Klamotten als Integrationsprojekt zu nutzen.

Dabei setzten wir nicht bei den Defiziten an, die bei Integrationsprojekten oft bekannt werden, sondern an den Ressourcen der Teilnehmenden. Ihre Kenntnisse von handwerklichen Techniken, ihr Improvisations- und Organisationstalent, ihre Kenntnisse ihrer Kultur, Ihrer Farben, Stoffe, Schnitte, Musik und Art sich zu bewegen im Alltag und als Tänzer/innen. Im Pilotprojekt haben wir erfahren wie viele Möglichkeiten das Kernprojekt Upcycling Mode zum Andocken bietet.

 

 

Kleider, die Leute machen müssen nicht teuer sein! Die Beratung über das äußere Erscheinungsbild kann ein Zugang zu Menschen in schwierigen Lebenssituationen sein. Wie ein Mensch sich sieht, wird wesentlich davon bestimmt, wie er oder sie von anderen gesehen wird. Viele junge Leute in Deutschland aber auch die als Geflüchtete zu uns kommen orientieren sich in ihrem Kleidungsstil an Vorbildern aus der Film und Musikbranche. In den eigenen Social Media Kanälen wird dieses Selbstbild mit der Öffentlichkeit geteilt und wird wiederum von ihr bewertet.  Die Auswirkungen auf die eigene Identität und das äußere Erscheinungsbild kann zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen in der Kommunikation mit anderen Menschen führen. Die Arbeit mit dem eigenen Style, dem äußeren Erscheinungsbild, ist daher ein wichtige Arbeitsform für das Selbstbild und den Selbstwert. Das sind entscheidende Faktoren für die Integration und bei der Arbeitssuche

 

 

Die Ideenentwicklung und Durchführung ist in Moving School immer an Teilhabe und demokratischen Prozessen orientiert. Sie geschieht in Teamarbeit von Studierenden, Geflüchteten, Migrant/innen, Es geht darum Kommunikation über gemeinsames Arbeiten zu beginnen und ein verschiedene Fashionprodukte herzustellen. Eingeladen sind Studierende aus allen Fachbereichen, die sich im Bereich Mode und Integration engagieren möchten.

 

 

Über den Beruf Mode, kann man Menschen unabhängig vom Alter, Geschlecht und insbesondere  unabhängig von kultureller Herkunft gleichberechtigt und ohne größere Hemmungen miteinander verbinden. Der Ice-breaker: die Eitelkeit und das Erfinden steckt in jedem von uns und dort fängt unsere gemeinsame Reise an. Was ziehen wir an und was haben wir zur an Material zur Verfügung?

 

 

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Das eigene Interesse führte nicht nur Studierende, Geflüchtete, Migration und Menschen mit und ohne Beschäftigung zu uns sondern auch Menschen mit Behinderung, Musiker/innen, Tänzer/innen, Kinder und Jugendliche. Als es um die Fashion Show ging kamen Leute hinzu, die mit an Verkauf, Marketing, Organisation, Casting, Technik, Catering, Fotografie, Film und Gastfreundschaft Interesse hatten.