Integration

Ideenwerkstatt Integration von Flüchtlingen

Die Ideenwerkstatt findet in Zusammenarbeit mit Moving School statt. Moving School engagiert sich dafür im persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Leben Veränderungen zu initiieren.

In der Ideenwerkstatt werden Menschen aus verschiedenen Nationen, Kulturen und Studiengängen zusammengebracht, um in kreativer Atmosphäre neue Ideen zu entwickeln.
Schwerpunkt ist die aktuelle Flüchtlingssituation auf der ganzen Welt. Dabei muss bedacht werden, dass mehr als die Hälfte der Flüchtlinge Kinder sind. Insbesondere für Kinder ist das Zurücklassen ihres sozialen Umfelds und all ihres Hab und Guts eine starke psychologische Belastung.

Mit Hilfe unseres Projekts möchten wir den Kindern die Ankunft in Deutschland und vor Ort in Kassel erleichtern. Sie sollen sich willkommen fühlen. Darüber hinaus möchten wir Ihnen etwas Leichtigkeit und Fröhlichkeit zurückgeben. Mit dem Fokus auf die Wehrlosesten, den Kindern, haben Studierende im vergangenen Wintersemester in einer Ideenwerkstatt ein Willkommensgeschenk für Flüchtlingskinder im Alter von fünf bis zehn Jahren entwickelt – den AMUZAbag Rucksack. Dabei steht der Name des Rucksackes AMUZA – Esperanto für Spaß oder Freude.

Der AMUZABAG Rucksack soll den Flüchtlingskindern bei ihrer Ankunft in den Flüchtlingsunterkünften geschenkt werden. Der Rucksack beinhaltet neben Malzeug, z.B. Knete, Gummitwist, eine Frisbee u.s.w.. Er stellt damit eine kleine Sammlung an nützlichen und schönene Dingen für Kinder dar.

Inzwischen ist die Herstellung des AMUZAbags angelaufen. Als Partner haben wir die Baunataler Werkstätten mit ihrer Näherei für behinderte Menschen gefunden. Ein Teil der Taschen wird in der Elisabeth-Knipping Berufsschule genäht. Mitte März wird die erste Kollektion auf einer Messe in Nürnberg gezeigt.

Im Sommersemester sind wir soweit in Workshops in den Flüchtlingsunterkünften in und um Kassel herum den Kindern zu übergeben. Das Konzept sieht vor, dass die Taschen von den Kindern weiter gestaltet werden können. Wenn möglich soll das zusammen mit deutschen Kindern geschehen.

Wir suchen Studierende aus allen Fachbereichen, die das Konzept des AMUZAbag im Sommersemester als ein reales Projekt mit uns fortzuführen und weiter zu entwickeln.

Das Projekt bietet Lernmöglichkeiten in folgenden Bereichen

-Organisation
-Finanzen
-Gestaltung und Design
-Visuelle Kommunikation
-Presse und Öffentlichkeitsarbeit
-Pädagogische und soziale Arbeit
-Kinder- und Jugendarbeit

 

 

 

 

„Hallo ich bin Beat. Ich habe dieses Semester das Glück, an einem topaktuellen und extrem wichtigen globalen Thema mit zu arbeiten. Ich habe mich, wie so viele andere auch, bisher kaum mit dem Thema Flüchtlinge befasst. Nun bin ich froh über ein konstruktives Projekt, in welchem ich vieles über die Problematik lernen kann, aber auch zusätzlich kleine Lösungsansätze für spezielle Problematiken erarbeiten kann.“            (Beat Sandkühler, Produktdesign)

„Mein Interesse an dem Projekt liegt u.a. darin, neben der Theorie im Studium etwas Praktisches zu machen, das Sinn stiftet, hilft und zudem noch Spaß macht.“                                                                                                                               (Madeleine Guinard Rudat, Nachhaltiges Wirtschaften

„In der heutigen Zeit sollte Produkt-Design mehr sein als die ästhetische Gestaltung von Produkten. Ich sehe mich in der Verantwortung, in meine Ideen und Entwürfe soziologische und Umwelt betreffende Aspekte einzubeziehen.“               (Magnus Ruchhöft, Produktdesign)

 

Leitung / Anfragen:

Dr. Ludwig Möller

Ludwig Möller ist Direktor von Moving School, einer Platform für neues Lernen. Moving School will Menschen helfen Innovation und Kreativität im persönlichen und gesellschaftlichen Leben anzuwenden. Nach dem Diplom an der Deutschen Sporthochschule Köln hat er in Deutschland, England und Amerika Theologie studiert und an der Universität Kassel promoviert. Er ist Lehrtherapeut der Integrativen Therapie.

ludwig.moeller@uni-kassel.de

www.movignschool.eu

 

Friederike Siebert

Friederike Siebert ist Kunstvermittlerin und arbeitet an verschiedenen Projekten im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung. In den letzten Jahren entwickelte sie unter anderem Vermittlungskonzepte für unterschiedliche Ausstellungen und Institutionen. Von 2008 bis 2010 war sie die Projektleitung des Bereichs „Audiovisuelle Performance“ des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes. 2011 leitete sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kunsthalle Fridericianum und wurde 2012 Projektmanagerin für das Kinder- und Jugendprogramm der dOCUMENTA (13) in Kassel. Im Frühjahr 2013 war sie Tutorin in Helsinki an der Aalto Universität und arbeitete im Rahmen des Seminars „Contemporary Art and Art Exhibition as learning environment“ mit Studierenden zu verschiedenen Themen. Seit Mai 2013 ist sie Koordinatorin des Rahmenprogramms der Bundeskunsthalle, Bonn, im Bereich Kunstvermittlung und Bildung.

 

Oliver Friedrich

Termine:

Freitag 24.04, 16 – 20 Uhr
Samstag 25.04, 10 – 17 Uhr

Freitag 8.05.,   16 – 20 Uhr
Samstag 9.05.,  10 – 17 Uhr

Samstag 13.06., 10 – 17 Uhr
Sonntag 14.06, 10 – 14 Uhr

Freitag 26.06., 16 – 20 Uhr
Samstag 27.06., 10 – 17 Uhr

 

Ort: Hörsaal der Kunsthochschule, Menzelstrasse

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